mercoledì 6 maggio 2026

Ich bin der Hass - Io sono l'odio


Ein konzeptionelles Bild, das in Schatten und Licht unterteilt ist und den Kontrast zwischen Hass und Liebe illustriert. Auf der linken Seite steht ein kahler, grauer Baum in einer düsteren Umgebung mit der Aufschrift 'HASS'. Zwischen den Zweigen spiegeln zerbrochene Spiegelscherben leidende und wütende menschliche Gesichter wider. In der Mitte liegt ein alter Zeitungsartikel mit dem Titel 'Ich bin der Hass' auf einem Tisch; eine sanfte Hand berührt ihn, während ein grüner Sprössling aus dem Papier wächst. Von der Seite steigt ein Phoenix aus goldenem Licht auf und fliegt in Richtung eines hellen Fensters auf der rechten Seite, umgeben von rosa Blumen. Auf dem hellen Teil erscheinen die Schriftzüge: 'Liebe deinen Nächsten wie dich selbst' und 'Die Liebe, die macht viel Spaß'.

„Hässlich, ich bin so hässlich, so grässlich hässlich: Ich bin der Hass! Hassen, ganz hässlich hassen, ich kann’s nicht lassen: Ich bin der Hass! Ätzend, ich bin so ätzend, alles zersetzend: Ich bin der Hass“, sang einst die Band Tauchen-Prokopetz, auch DÖF genannt, in einem Song, der zum Hit wurde. Codo, der Dritte aus der Sternen-Mitte rettete 1983 die Erde und brachte die Liebe mit. Aber das ist schon lange her. Nun ist es wieder modern geworden, öffentlich zu hassen, im Internet, im Kaffeehaus, auf der Parkbank, auf den Plakaten mancher Politiker. Die Atmosphäre ist kalt geworden. Ein „Hassschirm“ hat sich über vieles gebreitet, und jetzt können sich Wut und Aggression so richtig austoben: Wir haben einen ordentlichen Sündenbock gefunden.

Dabei macht hassen nicht glücklich, ganz im Gegenteil. Der Hass gibt einem das zurück, was man anderen antut. Die biblische Einladung: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ ist deshalb so bedeutsam, weil sie stimmt, weil sie nachprüfbar ist: zuerst die Liebe zu sich selbst, dann erst kann sich die Nächstenliebe entfalten. Hassen können vor allem nur Menschen, die sich selber hassen. Und das macht mich sehr nachdenklich. Gibt es so viele unglückliche, einsame, frustrierte, neidige, vom Schicksal benachteiligte Menschen, in denen der Hass gute Ernte findet? Martin Luther sprach vom Menschen im Zustand der Selbstverkrümmung, in sich selbst verschlungen und nicht mehr fähig, aus dem Schlamassel herauszukommen. Was tun sich diese Menschen an? Indem sie ihre Hasspostings verschicken, am Marktplatz keppeln, alles Unglück auf die „Ausländer“ schieben, werden sie ja nicht befreiter und froher, ganz im Gegenteil. Im ersten Moment vielleicht ist ein Gefühl der Befreiung da, jetzt hab ich’s denen mal gezeigt, aber das hält nur kurz an. In den stillen Stunden nagt der Selbstzweifel, fällt über die Hasser weniger die Freude als vielmehr der nächste Hass, der macht die Scheintoten dann wieder etwas munterer.

Mit einem Wort: Hass erzeugt Hass in sich selbst. Das Blut stockt, die Magensäure vermehrt sich, die Augen weiten sich, und der Mund wird ganz verkniffen. Der hassende Mensch ist einfach hässlich, abgesehen davon, dass er auch gefährlich ist. „Objekt überwindet den Hassschirm“, heißt es im Song „Codo“. Und dann: „Und ich düse, düse, düse, düse im Sauseschritt und bring die Liebe mit von meinem Himmelsritt. Denn die Liebe, Liebe, Liebe, Liebe, die macht viel Spaß, viel mehr Spaß als irgendwas.“

Monika Salzer

 

Io sono l'odio

"Brutto, sono così brutto, così terribilmente brutto: io sono l’odio! Odiare, odiare in modo davvero brutto, non posso farne a meno: io sono l’odio! Corrosivo, sono così corrosivo, distruggo tutto: io sono l’odio", cantava un tempo la band Tauchen-Prokopetz, nota anche come DÖF, in una canzone che divenne un successo. Codo, il terzo proveniente dal centro delle stelle, salvò la Terra nel 1983 e portò con sé l'amore. Ma è passato molto tempo. Ora è tornato di moda odiare pubblicamente: su Internet, al caffè, sulle panchine dei parchi, sui manifesti di certi politici. L’atmosfera si è fatta fredda. Uno "schermo d'odio" si è steso su molte cose, e ora rabbia e aggressività possono sfogarsi liberamente: abbiamo trovato un capro espiatorio come si deve.

Eppure odiare non rende felici, anzi, tutto il contrario. L’odio ti restituisce ciò che fai agli altri. L’invito biblico "Ama il prossimo tuo come te stesso" è così significativo proprio perché è vero, perché è verificabile: prima viene l’amore per se stessi, solo allora può svilupparsi l’amore per il prossimo. Possono odiare soprattutto le persone che odiano se stesse. E questo mi fa riflettere molto. Esistono così tante persone infelici, sole, frustrate, invidiose, svantaggiate dal destino, nelle quali l’odio trova un buon raccolto? Martin Lutero parlava dell’uomo in uno stato di "ripiegamento su se stesso" (Selbstverkrümmung), chiuso in se stesso e non più capace di uscire dal pantano. Cosa si fanno queste persone? Inviando i loro post d'odio, brontolando in piazza, dando la colpa di ogni sfortuna agli "stranieri", non diventano certo più liberi o felici, anzi, tutto il contrario. In un primo momento forse si prova un senso di liberazione — "ecco, gliel'ho fatta vedere" — ma dura poco. Nelle ore di silenzio rode il dubbio su se stessi; sull’odiatore non cade la gioia, quanto piuttosto l’odio successivo, che rianima un po' quei morti viventi.

In una parola: l’odio genera odio dentro se stessi. Il sangue ristagna, l'acidità di stomaco aumenta, gli occhi si sgranano e la bocca si contrae. L’uomo che odia è semplicemente brutto, oltre al fatto di essere anche pericoloso. "L’oggetto supera lo schermo d'odio", dice la canzone "Codo". E poi: "E io sfreccio, sfreccio, sfreccio a tutta velocità e porto l'amore dal mio viaggio celeste. Perché l'amore, l’amore, l’amore, l’amore dà molta gioia, molta più gioia di qualsiasi altra cosa"

Monika Salzer

 

 

martedì 5 maggio 2026

Sehnsucht nach Frieden - Nostalgia di pace



 1993 – 2025 – 2026

Kinder zwischen den Fronten. Palästina gegen Israel, Israel gegen Palästina.

Mama – was ist Frieden? Wann darf ich wieder ohne Angst in die Schule gehen? Und Mama, warum muss ich hassen? Fragen von den unschuldigsten Opfern dieses jahrzehntelangen, blutigen Konflikts an ihre Eltern. Auf beiden Seiten.

Eltern sollten nur das Beste für ihre Kinder wollen. Das Heranwachsen mit dem ständigen Geräusch der Kampfflugzeuge auf dem Spielplatz und dauernd mit der Furcht vor Anschlägen in den Bus zu steigen ist nicht das Beste. Was tut ihr euren Kindern an? – Alles nur im Namen einer besseren Zukunft?

Dieser Zaun in einem Lager im Gazastreifen tut weh. Vor allem in der Seele. Der Hass noch mehr. Macht hoffnungslos, wütend und traurig.

Israelische und palästinensische Kinder und Jugendliche kennen keinen Tag ohne Angst. Die Gewalt im Nahen Osten zerstört das Leben der Kinder zwischen den Fronten.

Tausende Minderjährige wurden bei Kämpfen und Anschlägen getötet und verletzt. Auf beiden Seiten. Die Sehnsucht der Kinder nach Frieden ist groß – auch auf beiden Seiten.

Mama, warum muss man das Schmeißen von Steinen lernen? Das Töten darf man nicht lernen müssen.

Darf man träumen, dass palästinensische und israelische Kinder gemeinsam spielen? Und weiter: Von Israel und Palästina, die friedlich existieren können. Der Traum vom Frieden – ein verwegener? d.k.

 

Nostalgia di pace

 

1993 – 2025 – 2026

Bambini tra i due fronti. Palestina contro Israele, Israele contro Palestina.

Mamma – cos'è la pace? Quando potrò tornare a scuola senza paura? E mamma, perché devo odiare? Domande alle quali i genitori devono rispondere, poste dalle vittime più innocenti di questo conflitto sanguinoso che dura da decenni. Da entrambe le parti.

I genitori dovrebbero volere solo il meglio per i propri figli. Crescere con il rumore costante degli aerei da combattimento sopra il parco giochi e salire sull'autobus con il timore continuo di attentati non è il meglio. Cosa state facendo ai vostri figli? Tutto questo solo in nome di un futuro migliore?

Questa recinzione in un campo nella Striscia di Gaza fa male. Soprattutto nell'anima. L'odio ancora di più. Rende senza speranza, arrabbiati e tristi.

I bambini e i giovani israeliani e palestinesi non conoscono un solo giorno senza paura. La violenza in Medio Oriente distrugge la vita dei bambini tra i fronti.

Migliaia di minorenni sono stati uccisi e feriti in combattimenti e attentati. Da entrambe le parti. Il desiderio di pace dei bambini è grande – anch'esso da entrambe le parti.

Mamma, perché si deve imparare a lanciare le pietre? Non si dovrebbe dover imparare a uccidere.

È lecito sognare che bambini palestinesi e israeliani giochino insieme? E ancora: che Israele e Palestina possano esistere pacificamente? Il sogno della pace – un sogno audace? d.k.

 

martedì 28 aprile 2026

Der Bauer – MEIN VATER!

 

Ein goldenes Weizenfeld bei Sonnenuntergang mit der Silhouette eines Bauern am Horizont. Die Atmosphäre ist warm, respektvoll und voller Erinnerungen, passend zum Titel "Mein Vater" und dem Namen "Edith".


Mit schweren Schritten,
stapfst Du über das Feld.
Prüfst Ähren und Korn
nach Qualität.
Schwingst die Sense
mit Geschick.
Die Scholle dröhnt
unter dem Gewicht.
 
Ruhelos sind Deine Hände
und voller Schwielen,
sichtbare Zeichen
Deiner Tatkraft und Deines Willen.
Alle Menschlichkeit und Weisheit
in Deinem Herzen wohnt.
Stolz und herrlich
zeichnet sich Deine Figur am Horizont.
 
Deine Haut ist gegerbt,
von Wetter und Wind...
So lebst Du in Erinnerung
in Deinem Kind!
 
 
Edith

 

lunedì 27 aprile 2026

Al termine della strada

 


 

Al termine della strada,  
non c’è la strada  
ma il traguardo.
 
Al termine della scalata,
 non c’è la scalata  
ma la sommità.
 
Al termine della notte,  
non c’è la notte  
ma l’aurora.
 
Al termine dell’inverno,  
non c’è l’inverno  
ma la primavera.
 
Al termine della disperazione,  
non c’è la disperazione  
ma la speranza.
 
Al termine della morte,  
non c’è la morte  
ma la vita.
 
Al termine dell’umanità, 
non c’è l’umanità
ma l’Uomo-Dio.
 

Joseph Folliet

 

 

Tränen

 

Eine zarte cremefarbene Rose mit Tautropfen, die wie Tränen auf den Blütenblättern wirken, dazu der Titel "Tränen" und die Signatur "Edith". Ein Medaillon im Hintergrund sorgt für eine melancholische und poetische Stimmung.

Tränen netzen mein Gesicht,
sind Tränen der Freude, sind Tränen des Glücks.
Tränen rollen über meine Wangen
wenn mein Herz voll Schmerz und Bangen.
 
Tränen der Trauer sind bitter und schwer
sind ohne Ende und füllen ein Meer.
Die letzte Träne tropft auf das Kissen,
bevor mir die Anderen die Augen schließen.
 
Es versiegt die Träne, wenn das Leben endet –
es gibt mehr keine Träne, die das Auge blendet.
 
 
Edith

 

sabato 25 aprile 2026

Dein Mund


Eine prächtige, dunkelrote Rose in voller Blüte mit Rosenknospen, dem Titel "Dein Mund" und dem Namen "Edith" in eleganter Schrift. Romantische und warme Atmosphäre.

Dein Mund gleicht einer Knospe
rosenrot und fein
öffnet sich wie eine Rose
süßes Spiel der Liebelei.
 
Wird dunkel, schwer und sehnsuchtsvoll,
wie die erblühte Blume,
wird wie ein Kelch der übervoll
sich neigt in reifer Stunde.
 
Dein Mund birgt alles in sich,
was Menschen je ersonnen
Zärtlichkeit, Liebe und Verzicht
den Schrei des Schmerzes – Wonnen.
 

Edith